Der Jubiläumsbaum

Stele von dem Hohenpeißenberger Künstler Michael Pratsch
Der Jubiläumsbaum

Aus christlicher wie auch aus anthropologischer Sicht verbildlichen die Hieroglyphen auf der Stele den Weg aus dem Dunklen, aus dem Reich der Elemente (der Boden auf dem die Stele befestigt ist und die Wurzeln/die Wege, die aus diesem Boden nach oben ins Geisterreich wachsen) durch die verschiedenen Seinsebenen (Pflanzen- und Tierreich, Menschheit mit ihrer Kultur, Geisterreich) hinauf ins Licht.
Die Pilger wandern auf dem Jakobsweg auf direktem Wege oder Umwege aus der Tiefe des Berges (Hauptstollen) an ihrer eigenen Kultur vorbei nach oben ins Geisterreich, zu Gott. Auf diesem Weg werden sie von den Schutzheiligen des Berges empfangen und begleitet.
Der Berg selbst zeigt sich in seiner Heiligkeit durch die betenden Hände, die sich beinahe übermächtig dem Betrachter entgegen strecken.

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