IWEST gibt Kindern eine Chance

Reiter für Afrika

Seit mehr als zwölf Jahren ist „Partnerschaft für Afrika“ aktiv in der Reiterszene und unterstützt mit Spendengeldern Projekte für Kinder in Afrika. Mit der Initiative „Reiter für Afrika“ ruft der Verein zu kreativen Aktivitäten auf, bei denen Spenden gesammelt werden. Friederike Heidenhof, Geschäftsführerin und Initiatorin, ist mit ihrem Mann sowie weiteren Mitgliedern mindestens zweimal pro Jahr persönlich vor Ort und überwacht die Projektdurchführung und die Verwendung der Spenden. „In Tansania, wo wir schwerpunktmäßig arbeiten, geht es vor allem darum, Kindern durch Schulbildung und weitere Unterstützung auf den rechten Weg zu helfen, um später ein eigenständiges Leben führen zu können. Wir kümmern uns u.a. um behinderte Kinder, um Waisen in den Slums und um HIV-positive Kinder. Wir sehen unsere Arbeit als aktive Fluchtprävention, denn viele unserer Schützlinge sind inzwischen Mechaniker, Lehrer oder IT-Experten, statt hoffnungslos in den Slums herumzuhängen“, so Friederike Heidenhof. 

Wir als IWEST-Team und Firmenleitung haben uns entschlossen, diese engagierte Initiative zu unterstützen. Wir finden: auch und gerade als Reiter ist es gut, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen und von unserem „Glück“ etwas abzugeben. Denn seien wir ehrlich: wenn auch nicht alle in Geld schwimmen, aber sich kann jeder einen kleinen oder größeren Beitrag leisten, der dazu beitragen kann, dass es Menschen, dort wo sie leben, soweit besser geht, dass sie keinen Grund mehr haben, aus ihrer Heimat zu fliehen. Auch wir sind überzeugt: das lässt sich nachhaltig nur über Bildung, Bildung, Bildung erreichen. Mit Friederike Heidenhof besprechen wir dann genau, wie das Geld vor Ort eingesetzt wird. Den großen Vorteil sehen wir darin, dass alle Verwaltungskosten von drei Gründern des Vereins getragen werden. Es fließt also jeder Cent in die Projekte für die Kinder vor Ort.

Viele bekannte Reiter, Richter, Züchter und Firmen unterstützen die Initiative bereits. Uta Gräf beispielsweise, die international erfolgreiche Dressur­reiterin und -ausbilderin, unterstützt „Reiter für Afrika“ schon seit vielen Jahren. Zusammen mit ihrem Mann, Stefan Schneider, hat sie zwei Patenkinder und fördert behinderte Kinder. Auch Bernadette Brune hat fünf Patenschaften für HIV-positive Kinder übernommen und eine Stute für den guten Zweck ersteigert. Meredith Michaels-Beerbaum war das prominente Gesicht eines Show-Koch-Events, das vom Hannoveraner-Verband initiiert wurde. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Besonders engagiert ist auch Flora Keller, die jüngere Schwester von Beatrice Bürchler-Keller, deren Pferde im Beritt der Geschwister Werndl stehen. Flora Keller konnte sich – neben vielen weiteren Gästen, die bereits mit nach Tansania gereist sind, ein eigenes Bild von der Projektarbeit vor Ort machen.

Aber nicht nur prominente Reiter und Firmen können etwas tun: wer selbst aktiv werden möchte, oder sogar den eigenen Verein zu einer gemeinsamen Aktion motiviert, kann einen echten Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern vor Ort leisten! 


Spendenkonto: Partnerschaft für Afrika e.V.
Bank: Postbank
IBAN: DE 123 60100 430 998 255 438
BIC: PBNKDEFF      

 

Fotos: 

1: Friederike Heidehof mit Kindern des Canaan Centers für HIV-positive Kinder

2: Die Kinder wurden aus teilweise schlimmsten Verhältnissen „gerettet“ und bekommen nun eine gute Schulbildung und ein sicheres, behütetes Zuhause

3: Ein Lehmhaus in den Slums von Arusha: hier schauen sich die Initiatoren von „Reiter für Afrika“ um, wer die dringendste Hilfe benötigt

4: Die neue Secondary School ermöglicht eine Bildung, die über Lesen und Schreiben lernen hinausgeht

5: Einoth Francis: als Mädchen Ziegen noch gehütet – dann vor der Beschneidung und Zwangsverheiratung geflohen und heute als Master-Absolventin im Hüttendorf ihrer Maasai-Familie

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