Mit Magnoquiet durch die schwere Zeit...

Pacharo - hat das Schlimmste überstanden
Pacharo hat das
Schlimmste überstanden

Liebes IWEST-Team,

im November 2015 erzählte ich von meinen Erfahrungen mit Magnolythe S100, die auch auf eurer Homepage veröffentlicht wurden („Nie mehr ohne…).

Heute möchte ich euch von meinen Erfahrungen mit Magnoquiet berichten (die gerne veröffentlicht werden dürfen).

Eine Woche vor Weihnachten holte ich Pacharo von der Koppel und erschrak fürchterlich: eine riesige Platzwunde zog sich über die gesamte rechte Wange, gut 5 cm breit, vom Schläfenbein dicht am Auge vorbei bis runter zur Ganasche. Der herbeigerufene Tierarzt meinte nur nüchtern: das bekommen wir hin, aber ich muß erst noch mal heim, so viel Material habe ich nicht im Auto. Unter Sedierung wurde die Wunde gesäubert, die eingerollten Wundränder eingeweicht und beigezogen und das Ganze genäht und mit 38 Klammern fixiert. Mein ‚Scarface‘ mußte nun die Box hüten, denn man wollte kein Risiko eingehen, daß die Naht bei zu viel Bewegung aufplatzt oder beim Wälzen Dreck in die Wunde kommt. Und hier kommt Magnoquiet ins Spiel. Magnolythe S100 bekam er ja eh schon (100g/Tag), nun habe ich zusätzlich noch 6 g/Tag Magnoquiet gegeben. Pacharo war während der 5 Wochen Krankenbox immer sehr ausgeglichen und umgänglich. Er lief täglich morgens eine Stunde Schritt in der Führmaschine, und nachmittags wurde er von mir verwöhnt und bespaßt. Da die Wunde quer über das Gesicht verlief, konnte kein Halfter oder Zaumzeug angelegt werden. Ein Halsriemen leistete gute Dienste. Mit einer Seilschlaufe improvisierte ich eine gebißlose Zäumung, mit der ich etwas mehr Kontrolle über das Pferd hatte. So konnte ich longieren, etwas Gymnastik an der Hand machen oder spazieren gehen. Sogar reiten (auf eingezäuntem Reitplatz) war damit möglich. Wie gesagt, Pacharo war ein mustergültiger Patient, immer ausgeglichen und umgänglich, man konnte ihn ohne Probleme am Halsriemen über den Hof zur Führmaschine und zurück führen. Die Wunde heilte gut, und heute sieht man es nur noch, wenn man weiß, wo man schauen muß. Magnoquiet hat uns geholfen, diese ‚Durststrecke‘ bestmöglich hinter uns zu bringen.

Momentan experimentiere ich mit Magnolythe und Magnoquiet, um die richtige Mischung herauszufinden. 60 g Magnolythe plus 2 g Magnoquiet pro Tag scheinen optimal zu sein, besser als 100 g Magnolythe alleine. Die komischen Gespenster, die sonst hinter jedem Grashalm lauern, sind jedenfalls verschwunden.

 

Herzliche Grüße

Zurück